Rettungshundestaffel
10.02.10
Die Rettungshundearbeit ist mehr als nur ein Hobby und eine artgerechte Aufgabe des Rhodesian Ridgeback.
Es ist eine ehrenamtliche und verantwortungsvolle Beschäftigung.
Diese Aufgabe findet mit sehr viel Training und Einsatz bei jeder Witterung und Tageszeit statt.
Wer sich für eine Beschäftigung derart Interesse zeigt, sollte sich darüber im klaren sein, das es hierbei nicht nur um den Spaß an der Arbeit in der Staffel geht, sondern um die Rettung hilfebedürftiger Menschen.
Für ihren Hund und für sich selbst ist es nicht immer ganz ungefährlich.
Eignung:
Die Rasse des RR zeichnet sich für eine gute Nasenarbeit und sehr gute Wendigkeit aus.
Ihr Schutztrieb stellt, wie die Praxis beweist, kein Problem für Arbeit in einer Rettungshundestaffel dar.
Diese Arbeit ist Jagd. Jagd nach menschlichem Geruch. Der Ridge sucht hier überwiegend mit halbhoher Nase oder hoher Nase.
Es ist auch möglich das sich erfahrene Hunde sich unter Umständen auch mal an einer Fährte orientieren.
Viele Staffeln sind der Meinung das der RR für diese Arbeit, aufgrund Ihrer Nasenleistung, ihrer Nervenstärke, ihrer Selbstständigkeit und ihrer Führigkeit besonders gut für die Rettungshundearbeit geeignet ist.
Diese Arbeit ist ein Ausgleich zur Jagd, was dazu führt, dass die Hunde ausgeglichener und zufriedener sind.
Der Ridgeback braucht wegen seiner späten Reife ein wenig länger für seine Ausbildung.
Da sein Spieltrieb nicht so stark ausgeprägt ist, muss die Motivation über seine Neugier und seine Gefräßigkeit gefördert werden.
Der RR ist ein sehr zurückhaltender Hund, jedoch schränkt das die Zuverlässigkeit nicht ein.
Im Gegenteil Ridgeback’s neigen weniger dazu die „vermissten Personen“ zu bedrängen.